Der SV Mattersburg will am Samstag (18.30 Uhr) beim Heimspiel gegen Wacker Innsbruck den Erfolgslauf der vergangenen Wochen fortsetzen. Nach der Niederlage gegen Sturm Graz zum Frühjahrsauftakt, feierten die Burgenländer zuletzt drei Siege in Folge, bezwangen nicht nur Cupsieger SV Ried und die Admira, sondern am vergangenen Wochenende auch Red Bull Salzburg - in der Bullen-Arena.
Folgt nun der vierte Sieg in Folge?
Damit hat sich die Elf von Trainer Franz Lederer nicht nur einen guten Polster im Kampf gegen den Abstieg (der Vorsprung auf Kapfenberg beträgt bei einem Spiel mehr bereits zwölf Punkte) verschafft, sondern sich auch zur aktuell erfolgreichsten Mannschaft des Frühjahrs gekürt. Nach vier Partien halten die Burgenländer bei neun Punkten, liegen damit vor Rapid, der Austria und Co. Gegen Wacker Innsbruck soll im Pappel-Stadion der nächste Sieg her.
Michael Mörz
Das wissen auch Goalgetter Ilco Naumoski und Kapitän Michael Mörz, die den Mattersburgern seit Jahren ihren persönlichen Stempel aufdrücken. Im Doppel-Interview mit der SportWoche erklären die beiden, warum das Potenzial der Burgenländer eigentlich noch viel größer wäre. "Wenn du Salzburg zweimal schlägst und Ried 4:1, kannst du nicht so schlecht sein. Im Gegenteil! Es ist viel möglich. Wir müssen nur Konstanz reinbringen", meint etwa Mörz und erhält Unterstützung von seinem Teamkollegen.
Auch Wacker mit Erfolgserlebnis
"Dieses Jahr gehören wir viel weiter rauf. Ried ist um nichts besser als wir, nicht einmal ein bisschen!" Mit einem Sieg gegen Wacker Innsbruck, könnte der SVM die Innsbrucker in der Tabelle sogar überholen, auf Platz sieben vorstoßen. Doch Selbstläufer wird das Duell mit der Elf von Trainer Walter Kogler garantiert nicht. Im Nachtragsspiel der 20. Runde erkämpften sich die Innsbrucker gegen Red Bull Salzburg vor den eigenen Fans ein 1:1-Unentschieden.
Ilco Naumoski
Wie sich Naumoski und Mörz gegenseitig beschreiben würden? "Ilco ist heißblütig. Wenn er gut drauf ist, kann er jeden deppert spielen. Er hat viel Kraft, aber er lässt sie weniger oft raus, als er könnte", so Mörz. Naumoski wiederum sagt: "Ich kenne keinen Spieler, der mehr läuft. Der Michl hat Kraft wie ein Pferd, kann mich fünf Mal überrunden." Am Samstag wollen die beiden einmal mehr ihre Kräfte vereinen, um den vierten Sieg in Folge zu feiern. Das wäre Mattersburger Bundesliga-Rekord.
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