Es war schon beeindruckend wie die Admira in der Wintersaison phasenweise ihrem Handwerk nachging. Nach der Auftaktniederlage gegen Rapid blieben die Niederösterreicher 13 Spiele in Folge ohne Niederlage. Von der zehnten bis zur 15. Runde führten die Südstädter sogar die Tabelle an.
Nur ein Punkt in den letzten sechs Spielen
In den letzten sechs Spielen holte die Admira nur zuhause beim 1:1 gegen die SV Ried Punkte. Gegen Austria, Sturm, Salzburg, Rapid und Innsbruck setzte es jeweils Niederlagen. Am Samstag hoffte man deswegen auf einen Umkehrschwung gegen SV Mattersburg. Die Burgenländer befinden sich im Aufwärtstrend, schossen in der vergangenen Woche Ried mit 4:1 ab.
Und auch gegen die Admira wusste der SVM größtenteils zu überzeugen. Auch deswegen weil sie viel aggressiver zu Werke, bissiger in den Zweikämpfen gingen und die Admira überhaupt nicht ins Spiel kommen ließen.
Defensiv hatte Admira große Probleme
Vor allem in der Defensive offenbarten die Südstädter große Schwächen. So profitierte Mattersburg vor dem 1:0 durch einen katatstrophalen Stellungsfehler der gegnerischen Innenverteidigung. Deswegen war es für Manuel Seidl ein Leichtes, das 1:0 zu besorgen. Schon sein viertes Saisontor.
"Es ist nicht normal, sonst mache ich immer nur ein Tor, jetzt ist es schon das Vierte. Wir haben insgesamt ganz gut gespielt", sagte Seidl. Für die Admira gab es kurz nach dem Gegentreffer die nächste Hiobsbotschaft. Christopher Dibon musste verletzungsbedingt vom Platz. Später stellte sich heraus: Dibon erlitt einen Wadenbeinbruch.
Ohne den Kapitän in der Innenverteidigung, schafften es die Südstädter den Ausgleich nicht mehr. Dafür hätte sich die Admira die eine oder andere Torchance erspielen müssen. In der 87. Minute musste SVM-Goalie Thomas Borenitsch überhaupt das allererste Mal eingreifen. Mühe hatte er dabei keine. Mattersburg fuhr drei weitere wichtige Punkte ein und für die Admira heißt es weiterhin: Bitte warten!
| tipp3-Bundesliga, 22. Runde |
| Admira - Mattersburg 0:1 (0:1) Pappelstadion, SR Krassnitzer Tor: Seidl (9.) |








22. Runde:
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