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Salihi Kienast Simkovic TransferRoulette

Salihi, Kienast, Simkovic: Transfer-Roulette

Die Kugel im Bundesliga-Transfer-Roulette dreht sich bereits heftig: Was mit Hamdi Salihi, Christoph Saurer, Tomas Simkovic und Roman Kienast in den nächsten Tagen passieren könnte.

tipp3-Bundesliga |  28.01.2012 | 12:17 |  Johannes Karner

"Rien ne va plus", "Nichts geht mehr" - Diesen Satz wird man erst am 1. Februar in Sachen Transfers zu hören bekommen. Bis zum 31. Jänner um 24 Uhr liegt am Transfermarkt noch viel Zündstoff bereit. Die heißesten Kandidaten für einen Wechsel sind Hamdi Salihi, Tomas Simkovic, Christoph Saurer und Roman Kienast. Die sport10.at-Übersicht:

Junuzovic und Barazite als Croupiers

Als Croupiers im winterlichen Transferroulette erwiesen sich die Ex-Austrianer Zlatko Junuzovic und Nacer Barazite, die zu Werder Bremen bzw. zum AS Monaco wechselten. Die Austria ist aufgrund der Abgänge der beiden Schlüsselspieler zum Handeln gezwungen.

Als Objekte der Begierde wurden laut Medienberichten des Kurier und der Krone zwei Kicker der Konkurrenz außerwählt: Tomas Simkovic von Wr. Neustadt soll die direkte Nachfolge von Junuzovic antreten, Sturm-Angreifer Roman Kienast könnte im Sturm Nacer Barazite nachfolgen.

Der Mittelfeldspieler und der Stürmer haben einiges gemeinsam: Beide haben nur noch ein halbes Jahr Vertrag und werden wohl kaum bei ihren derzeitigen Klubs verlängern. Sowohl für Wr. Neustadt als auch für Sturm ist das Wintertransferfenster damit die letzte Möglichkeit, dringend benötigtes Geld zu lukrieren. Die Ablösesummen sind für die Austria aufgrund der durch die beiden Verkäufe geschätzten Einnahmen von 3,5 Millionen zu stemmen.

Domino-Effekt wird für Rapid interessant

Sollten beide Transfers zustande kommen, rücken auf einmal die Rapid-Spieler Hamdi Salihi und Christoph Saurer in den Blickpunkt. Die Reise ins Trainingslager nach Portugal machten beide nicht mit, um für mögliche Verhandlungen parat zu stehen. Dass Rapid-Coach Peter Schöttel sowohl Salihi als auch Saurer aufgrund mangelnder Dynamik aufs Abstellgleis manövriert hat, ist hinlänglich bekannt.

Wr.Neustadt-Coach Peter Stöger hat im Falle eines Simkovic-Abgangs bereits Interesse an Saurer angekündigt. Der Rapid-Mittelfeldspieler, der als guter Techniker bekannt ist, könnte in die Fußstapfen des Neustadt-Kapitäns treten, wenn dieser den Verein tatsächlich verlässt.

Ähnliches gilt in der Causa Kienast: Geht der Stürmer, der in der Vorsaison mit 19 Toren maßgeblichen Anteil am Sturm-Meistertitel hatte, im Winter zur Austria, brauchen die Steirer Ersatz. Vorsichtshalber soll man bereits bei Rapid wegen Salihi angefragt haben. Der Albaner verfügt über eine ähnlich gute Trefferquote wie Kienast und könnte diesen im Falle eines Abgangs kompensieren.

Salihi: Rangers, Sturm, China oder doch Rapid?

Bei Salihi spielt aber noch ein weiterer Faktor mit: Glasgow-Rangers-Coach Ally McCoist hat bereits offiziell bestätigt, dass er sich für die Dienste von Hamdi Salihi interessiert. Akut wird dieses aber nur, wenn die Schotten Ex-Rapid-Stürmer Nikica Jelavic verkaufen.

Die Schmerzgrenze für einen Verkauf des Kroaten, an dem mehrere englische Klubs (Liverpool, West Ham, West Bromwich Albion) interessiert sein sollen, soll bei rund acht Millionen Euro liegen. Geht Jelavic, hätten die Rangers auch das "Kleingeld" für einen Salihi-Transfer.

Doch wie Rapid-Manager Stefan Ebner im Kurier sagte, hat der Albaner auch ein Angebot aus China vorliegen. "Jetzt liegt es an Salihi, ob er zu Changchun Yatai wechseln will", so Ebner in der Zeitung. Die Spannung in den letzten Tagen des Wintertransferfensters ist jedenfalls garantiert.



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