sportmagazin
sportmagazin
sportwoche
toptimes

Loggen Sie sich bitte ein!

hinteregger.jpg

Hinteregger: "Nicht Bundesliga-reif"

Red Bull Salzburg schafft es, eine dreimalige Führung noch zu verspielen. Und das in Überzahl. Der Punktgewinn ist für die Mozartstädter eine gefühlte Niederlage.

tipp3-Bundesliga |  24.02.2013 | 19:04 |  MS

Mehr auf sport10.at

 

Mehr im Web

 

Eigentlich hätte Martin Hinteregger nach der Partie von Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien so viel anderes zu erzählen gehabt. Eigentlich hätte ja auch das erste Bundesliga-Tor des Innenverteidigers zum 3:2 kurz vor Schluss den Sieg für die Mozartstädter bedeutet. Eigentlich hätten die Bullen die Führung in Überzahl nur noch über wenige Minuten retten müssen. Doch tatsächlich machten sie genau das falsch.

Individuelle Fehler führen zur Niederlage

"Dieses Unentschieden fühlt sich an wie eine Niederlage", sagte Hinteregger. Frust und Wut sprachen aus ihm. Von Freude über sein erstes Tor keine Spur. "Was uns nach meinem Treffer passiert, darf nicht passieren." Der 20-Jährige monierte "individuelle Fehler" und bezeichnete die genau das als "nicht Bundesliga-reif."

Alle 15 Bilder der Galerie »

22. Runde: Bundesliga

Und so erstickte Marcel Sabitzers Konter-Tor zum Ausgleich in der 90. Minute jeglichen weiteren Gesprächsstoff. Geredet wurde nur über eine Mannschaft, die gar nicht auf dem Platz stand: die Austria. Denn die Violetten gehen aus dem Unentschieden der direkten Verfolger als großer Sieger des Spieltags hervor. "Jetzt wird es für uns ganz schwierig, die Meisterschaft noch nach Salzburg zu holen", sagte Hinteregger. Vollkommen aufgeben wollte der U21-Nationalspieler die Titelverteidigung aber nicht: "Wir geben weiterhin alles." Doch er wusste auch: "Jetzt müssen wir fast schon jedes Spiel gewinnen."

Wir haben uns defensiv extrem falsch verhalten.
Roger Schmidt

"Ärgere mich maßlos"

Sein Trainer Roger Schmidt teilte Hintereggers Gemütszustand. "Ich ärgere mich maßlos darüber, dass wir heute keine drei Punkte geholt haben", sagte der Deutsche. Er kritisierte, "dass wir uns defensiv einfach extrem falsch verhalten, begehen sehr klare Fehler und dazu kommen unnötige Ballverluste." Logische Konsquenz: ein Punkt, wo drei Punkte so dringend nötig gewesen wären. "Damit müssen wir nun leben", sagte Schmidt. "Der Rückstand zur Austria ist natürlich noch größer geworden."