Nichts für schwache Nerven. Wie schon im Derby gegen die Wiener Austria zeigte Rapid eine gute Leistung. Und erneut schwächte sich Rapid durch eine Rote selbst. Thomas Schrammel legte Georg Teigl - Torraub. Doch die Hütteldorfer zeigten Moral, glichen dreimal aus - zweimal in Unterzahl - und holten einen verdienten Punkt. Trainer Peter Schöttel freut sich für die Mannschaft: "Wir waren gegen die zwei Topvereine phasenweise stärker. Bessere Mannschaften als die Austria und Salzburg kommen jetzt nicht mehr."
"Das tut Marcel gut"
Schöttel über Sabitzer
Sabitzer selbst gibt sich nach seinem Tor bescheiden und streut seinem Kapitän Rosen. "Der Pass von Steffen Hofmann war wunderschön. Und dann treffe ich auch noch mit meinem schwachen linken Fuß. Der wird ja scheinbar noch." Der Youngster hadert mit der Punkteausbeute: "Ich freue mich zwar, aber ich denke wir hätten uns den Sieg verdient. Wir sind der moralische Sieger, aber davon haben wir auch nur einen Punkt." Nachsatz: "In Richtung Meistertitel brauchen wir jetzt nicht mehr zu schielen."
Ärger über den Schiedsrichter
Aus Hütteldorfer Sicht gab es auch Ärger über den Schiedsrichter. Sekunden nach der Nachspielzeit gewann Rapid den Ball und hatte eine Überzahlsituation vor sich. Schiedsrichter Markus Hametter pfiff ab. "Wir haben uns maßlos geärgert, dass der Schiedsrichter in unserem Angriff abgepfiffen hat. Ein Pass und Marcel hätte das Tor erzielt", ärgert sich Schöttel.
Peter Schöttel
Keinen Ärger gibt es über die rote Karte von Thomas Schrammel. "Dazu darf es ja gar nicht kommen." Mit diesem Moralschub möchte Rapid nun die nächsten Runden angreifen. "Jetzt haben wir Kraft getankt", sagt Schöttel. Diese wird gegen ein angeschlagenes Sturm Graz auch notwendig sein. Mit einem Sieg könnte Rapid Platz drei absichern. Drei Punkte sind es, die Sturm und Rapid noch trennen.













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