"Wir sind halt ein geiler Verein", sagte Wiener-Neustadt-Coach Heimo Pfeifenberger. Die Antwort gab er allerdings nicht bezogen auf das Spiel gegen Ried sondern als Adelung der Schneeschaufler. Denn nur den freiwilligen Helfern ist es zu verdanken, dass die Bundesliga-Partie überhaupt angepfiffen werden konnte.
Ein Punkt mit dem man leben kann
Trotz der Nullnummer ist es vor allem Pfeifenberger, der mit dem einen Punkt zufrieden ist. Wohl auch mit dem Hintergedanken, dass Gegner Ried die erste Hälfte klar dominierte. "Aufgrund unserer schwachen ersten Hälfte bin ich auch mit dem Punkt zufrieden." Drei Punkte Vorsprung auf die Admira kann seine Mannschaft im Abstiegskampf mittlerweile vorweisen.
Ried-Trainer Michael Angerschmid hatte sich dann doch etwas mehr von seiner Mannschaft erwartet. "Mit dem Punkt müssen wir leben. Wir haben zwar gut kombiniert, aber nur bis zum Strafraum. Torchancen haben beide Mannschaften wenige gehabt." Somit verpasste Ried die Chance, den Abstand zu Sturm Graz merklich zu verringern.
Punkte für den Klassenerhalt
"Es war wichtig, dass wir kein Gegentor bekommen haben", war der zweite positive Punkt für Neustadt-Coach Pfeifenberger, den er aus der Partie mitnehmen konnte. Positiv stellt sich auch die Tabellensituation für die Niederösterreicher dar. Seit 8. Dezember hat Wiener Neustadt kein Bewerbspiel mehr verloren und hat sich auf Rang acht der Tabelle hochgearbeitet.
Peter Hlinka








Spielplan und Tabelle












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