David Mendes da Silva wurde im Sommer 2010 als großer Hoffnungsträger verpflichtet. Der Niederländer wurde als Topverstärkung gefeiert, doch konnte er sein zweifellos großes fußballerisches Können nie wirklich umsetzen. Vor allem weil ihn viele Verletzungen aus der Bahn warfen.
Viele Verletzungen warfen Mendes aus der Bahn
"Ich war aber wirklich sehr oft verletzt. Einmal war ich sechs Monate weg, einmal drei. Das ist eine lange Zeit. Das war nicht leicht für mich", ergänzt der 30-Jährige. Mehrere Bauchmuskelzerrungen, ein Zehenbruch und vor allem eine Schambeinverletzung machten ihm das Leben schwer. Nun hat Mendes seinen Vertrag in Salzburg aufgelöst.
"Wir haben David als tadellosen Sportler und Menschen kennengelernt und entsprechen deshalb seiner Bitte einer vorzeitigen Vertragsauflösung. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren sportlichen Weg", erklärte Sportdirektor Ralf Rangnick.
Zuletzt wäre Mendes zwar fit gewesen, aber er durfte nicht spielen. "Das war schwer für mich zu verstehen. Ich weiß, dass ich der Mannschaft helfen kann und sie besser machen könnte. Da bin ich mir 100 Prozent sicher", so der Niederländer.
Wechsel nach England scheiterte
Nun sucht er aber das Weite. In Salzburg wäre er wahrscheinlich ohnehin nicht mehr glücklich geworden. Zudem wollte er bereits in zwei Transferperioden die Mozartstadt verlassen. Im Jänner 2012 als auch im vergangenen Sommer, nach dem neuerlichen Ausscheiden in der Champions League-Quali.
Im Winter waren die Queens Park Rangers dran. Doch Salzburg ließ ihn damals nicht ziehen. "Das wäre mein großer Traum gewesen. Warum das damals letztendlich gescheitert ist, weiß ich nicht. Eigentlich war schon alles klar", sagt Mendes. "Ricardo Moniz hat mir eigentlich gesagt, dass ich gehen darf. Wie auch immer. Die Situation war damals so und jetzt kann ich sie sowieso nicht mehr ändern."
Wohin die Reise für David Mendes geht, steht noch nicht fest. Nun hat er aber Zeit, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen. Zunächst bleibt er aber noch in Salzburg. Offiziell wird er beim Spiel gegen Rapid (24.02.) verabschiedet.








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