Wie alle anderen Bundesliga-Spieler auch, schwitzt Rubin Okotie (25) gerade unter den Lasten der Frühjahrs-Vorbereitung. "Bisher läuft es ganz gut, aber es ist ziemlich anstrengend", sagt der Angreifer von Sturm Graz. Dabei legt deren Trainer Peter Hyballa sogar Wert darauf, die meisten Konditions- und Ausdauer-Übungen mit Ball zu absolvieren. "Wir machen nur zwei Mal in der Woche Aerobic", sagt Okotie.
Noch nicht ganz der "alte" Okotie
Seitdem läuft es beim fünffachen Nationalspieler. Acht Tore in 17 Hinrunden-Partien bedeuten eine bessere Torbilanz als in den vergangenen drei Saisons zusammen. "Ich habe in den letzten Jahren ja nur wenig Spiele gemacht, deswegen auch nicht so häufig getroffen", sagt er. Wegen eines Knorpelschadens musste Okotie lange aussetzen, konnte sich nach seinem Wechsel in die deutsche Bundesliga nicht durchsetzen.
14 Tore für die Austria hatten ihn in der Saison 2008/09 ausgezeichnet. Dann kam die Knieverletzung - und der Wechsel nach Nürnberg. Richtig fit wurde er dort nicht. Nur vier Einwechslungen in der obersten deutschen Spielklasse stehen für Okotie zu Buche. Daher sagt er: "Das Wichtigste ist, dass ich jetzt schon über einen längeren Zeitraum spiele und fit bin. Jetzt zählt für mich erstmal, dass ich gesund bleibe." Dann könne er wieder der alte werden. Ans Nationalteam denkt er dabei nicht. Im August hatte er nach drei einhalb Jahren Pause erstmals wieder für Österreich gespielt. "Wenn ich fit bin, kommt das von ganz alleine."
Rubin Okotie
Seine Torausbeute erinnert schon jetzt an alte Zeiten. Er selbst sieht das anders: "Zufrieden bin ich mit meiner persönlichen Hinrunde nicht. Ich will immer mehr, ich will immer noch besser sein, noch mehr Tore machen." Allgemein, mit der Mannschaft, könne man aber schon zufrieden sein. "Obwohl wir sicher ein paar Punkte auch verschenkt haben."
Vertragsgespräche erst nach der Saison
Das soll sich im Frühjahr ändern. Im Sommer läuft Okoties Vertrag aus. Festgelegte Optionen gibt es keine. "Ich bin hergekommen und habe einen Vertrag über ein Jahr unterschrieben und nach dem Jahr schauen wir mal, was passiert", sagt er. Aktuell gibt es noch keinerlei Tendenz, was einen Verbleib in Graz angeht.
Die Zukunft soll erst nach Saisonende ein Thema werden. "Ich möchte das Jahr durchspielen, mich voll auf Sturm Graz konzentrieren. Was darüber hinaus passiert, entscheidet sich dann."








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