Das Düdelingen-Spiel, sagen viele Insider, sei schon der Anfang vom Ende gewesen.
Keine Verwendung im Schmidt'schen System
Natürlich war Maierhofer nicht alleine dafür verantwortlich, dass die "Bullen" die wohl größte Blamage im österreichischen Fußball hinnehmen mussten. Aber es war schon im Sommer ersichtlich, dass der 30-Jährige nicht ins System von Neo-Trainer Roger Schmidt passte.
Der Deutsche bevorzugt das Kurzpass-Spiel mit technisch versierten und schnellen Akteuren. Maierhofer dagegen gehört mit einer Körpergröße von 2,02 Metern eher zur Kategorie Brecher, der primär von Flanken lebt. Dass das gut funktionieren kann, hat die Saison 2011/12 gezeigt, als sich Maierhofer (14 Treffer) gemeinsam mit Teamkollege Jakob Jantscher zum Torschützenkönig krönte.
Klärendes Gespräch schon im Dezember
Seit dem radikalen Umbruch im Sommer hatte der "Lange" allerdings einen schweren Stand. Seinen letzten Startelf-Einsatz hatte er Ende August, insgesamt kam er bewerbsübergreifend nur auf 459 Minuten. Das klärende Gespräch mit Sportdirektor Ralf Rangnick kurz vor der Winterpause war deshalb die logische Folge. In diesem teilte der neue starke Mann bei Red Bull dem Angreifer mit, dass er sich einen neuen Verein suchen könne.
Rangnick: "Wir danken Stefan Maierhofer für seinen geleisteten Einsatz und seine Tore, die im letzten Jahr einen großen Teil zum Gewinn des Doubles beigetragen haben. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg."
Deutschland als wahrscheinlichste Option
Wohin es Maierhofer nun zieht, ist noch unklar. Die wahrscheinlichste Destination ist allerdings Deutschland, wo der Niederösterreicher bereits bei vier Vereinen (Bayern München, Greuther Fürth, Koblenz, Duisburg) sein Können zeigte. An der Ablöse wird es jedenfalls nicht mehr scheitern, da Maierhofer mit der Vertragsauflösung nun kostenlos zu haben ist. Laut "Kurier" wird der 19-fache Teamspieler entweder bei Köln, Duisburg oder bei Pacult-Klub Dresden landen.








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