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Walke Kotzen

Walke: "Das ist zum Kotzen"

Nach dem 1:1 bei Sturm Graz ist der Rückstand von Red Bull Salzburg auf Spitzenreiter Austria Wien auf sieben Zähler angewachsen. Der Ärger über ausgelassene Chancen und die Schiedsrichter ist dementsprechend groß.

tipp3-Bundesliga |  09.12.2012 | 16:08 |  Raphael Pikisch

Während die Austria einen 6:3-Sieg beim WAC einfahren konnte, musste sich Red Bull Salzburg, der schärfste Verfolger der Wiener, mit einem Remis in Graz begnügen. Eine Runde vor der Winterpause hat die Elf damit bereits ein Sieben-Punkte-Polster auf den Meister aus Salzburg.

"Es ist schade, dass die Austria immer weiter davonzieht", muss auch Bullen-Trainer Roger Schmidt nach dem Gastspiel in der Steiermark zugeben. Für den Deutschen ist der Rückstand aber noch kein Grund zum Verzweifeln: "Wenn wir im Führjahr den kompletten Kader zur Verfügung haben, traue ich uns schon zu, einen Lauf zu starten."

"Müssen uns auch belohnen"

Ähnlich sieht das auch Salzburg-Goalie Alexander Walke. Angesprochen auf die davon ziehenden Veilchen meint er etwas süffisant: "Das ist nicht aufzuholen, wir hören auf Fußball zu spielen und geben ihnen jetzt die Schale. Ich meine die Saison ist noch lang. Die Austria macht's gut, aber mal sehen wie lange noch."

Viel mehr ärgert sich der Schlussmann über die vergebenen Chancen in der zweiten Hälfte. "Wir sind enttäuscht, weil wir das Spiel gewinnen hätten müssen. In der zweiten Hälfte haben wir zu viele Chancen ausgelassen. Das ist zum Kotzen. Wir müssen uns einfach für den Aufwand, den wir betreiben, auch belohnen."

Schmidt hadert mit den Schiedsrichtern

Ganz ähnlich sieht das auch sein Trainer. "Wenn man sich in der zweiten Hälfte so viele Torchancen erarbeitet, muss das dann aber auch reichen", trauert Schmidt zwei verlorenen Punkten nach, auch wenn man in den ersten 45. Minuten nicht gut ins Spiel gefunden hat.

Besonders sauer stößt dem Deutschen aber nicht die mangelende Chancenverwertung oder der Rückstand auf die Austria auf, sondern die Leistung des Unparteiischen. In der 88. Minute blieb nach einem Foul im Grazer Strafraum von Christian Klem an Georg Teigl die Pfeife von Schiedsrichter Manfred Krassnitzer stumm.

Eine Tatsache, die für Schmidt das Fass zum überlaufen brachte. "Die Aktion an Teigl will ich nicht kommentieren. Aber das kann nicht sein, wie wir von den Schiedsrichtern behandelt werden. Nicht aufgrund des vorenthaltenen Elfmeters, sondern weil jeder Zweikampf gegen uns gepfiffen wird", ärgert sich der 45-Jährige.

1 Kommentare
atsv
10.12.2012 22:04

Schiri

Schmid hat nicht Unrecht den Schiri Krassnitzer ist wohl allen als heimschiri bekannt.Bei Rapid hätte er sicher auf Penalty entschieden !