Christopher Dibon (22) hatte es nicht leicht. Er stieg in Salzburg ins Training und musste nach nur wenigen Einheiten unter Roger Schmidt dann auch schon wieder passen. Die Schrauben wurden ihm aus seinem operierten Bein entfernt. Langsam musste er sich an die Mannschaft herantasten.
Schmidt schenkte Dibon sein Vertrauen
Dibon nahm den Kampf an und wurde belohnt. Am Sonntag beim torlosen Remis gegen die Wiener Austria war es endlich soweit. Trainer Schmidt sprach ihm sein Vertrauen aus. "Für jeden ist es schön, wenn der Trainer merkt, dass man sich im Training aufdrängt und alles gibt. Das gibt dann noch einmal einen Schub, wenn man dann tatsächlich spielt", sagt der 22-Jährige.
Christopher Dibon
Zum ersten Mal in dieser Saison stand er in der Startformation und er machte seine Sache gut. Er hatte seinen ehemaligen Teamkollegen und nunmehrigen Austria-Angreifer Philipp Hosiner sehr gut im Griff. "Meine Leistung war okay, aber ein Sieg wäre natürlich schon auch sehr schön gewesen. Deswegen fällt mein Resümee etwas zweigeteilt aus. Letztendlich war es ein gerechtes Unentschieden. Am Schluss waren wir aber die Mannschaft, die doch mehr für die Offensive getan hat", sagt Dibon.
Dibon machte Hosiner das Leben schwer
Hosiner hingegen hatte einen schweren Stand, weil Dibon nahezu jeden Zweikampf gewann. "Ich kenne ihn von der Admira. Er hat sich aber wirklich hervorragend weiterentwickelt. Gemeinsam mit Isaac (Vorsah; Anm.) haben wir ihn im Griff gehabt. Er hat nur einen Torschuss abgegeben. Sonst hat er nicht viel Land gesehen."
Durch diesen Auftritt hat sich Dibon jedenfalls für weitere Einsätze aufgedrängt. "Ob ich jetzt spiele, muss der Trainer entscheiden", sagt er. Ein Wechsel im Winter ist aber kein Thema. Das hatte auch Rangnick bei sport10.at betont. "Dazu gibt es nichts zu sagen. Ich will so oft wie möglich spielen, meine Leistung zeigen und im Frühjahr den Rückstand auf die Austria aufholen. Ich fühle mich in Salzburg wohl, die Mannschaft ist okay, wenn es sportlich dann auch noch besser wird, bin ich zufrieden. Ich bin ja schließlich hierhergekommen, um zu spielen."
Christopher Dibon
Durch das Unentschieden ist Salzburg weiter fünf Punkte hinter der Austria. "Wir müssen unsere Spiele gewinnen und auf einen Ausrutscher der Austria hoffen. Aber ich glaube, wir dürfen nicht den Fehler machen und nur von uns und von der Austria reden. Sturm und Rapid, das sind auch zwei Mannschaften, die viel Qualität haben. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und unsere Punkte einfahren."








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