Musste sich Formel-1-Comebacker Kimi Räikkönen vor wenigen Wochen noch mit einem zwei Jahre alten Testwagen begnügen, durfte der Ex-Weltmeister am Dienstag im spanischen Jerez erstmals offizielle Testrunden mit seinem neuen Arbeitsgerät drehen. Der Finne und sein "E20" harmonieren prächtig. Der 18-fache GP-Sieger knallte die erste Bestzeit in den spanischen Asphalt.
"Kimi ist klasse"
In Abwesenheit von Weltmeister Sebastian Vettel, Fernando Alonso oder etwa Lewis Hamilton wusste Räikkönen mit einer Zeit von 1:19.670 zu überzeugen. Zwar scheint der Finne schnell wieder den Anschluss an den Formel-1-Zirkus gefunden zu haben, zu viele Hoffnungen in die erste Bestzeit darf man wohl dennoch nicht setzen: "Die Teams verfolgen verschiedene Programme und niemand kann sagen, woran die anderen gerade arbeiten", erklärt Lotus-Technikchef James Allison.
Lotus-Technikchef Allison über den Ex-Weltmeister
"Erst in den nächsten Tagen und Wochen kann man etwas besser einschätzen, wie es aussieht." Gelobt wurde er trotzdem: "Kimi ist klasse. Er steigt ins Auto und ist auf Anhieb schnell, braucht keine Anlaufzeit. Er ist sofort entschlossen und die Rundenzeiten zeigen das", lobt der Technikchef.
Red Bull muss warten
Neben Räikkönen zeigte auch Paul di Resta im Force India auf. Beide Piloten waren heuer in Jerez schneller, als es ein Formel 1-Boliden im Jahr 2011 bei den Tests war - obwohl sich die Regeländerungen eigentlich negativ auf die Zeiten auswirken müssten.

Red Bull teste mit Mark Webber.
Auch die großen Teams waren mit ihren Tests zufrieden. Bei Red Bull drehte Mark Webber die ersten 53 Runden der neuen Saison. Weltmeister Vettel greift ab Donnerstag ins Geschehen ein. Kleiner Zwischenfall im Weltmeisterteam: Weil ein Teil zu spät an der Strecke ankam, konnte Webber erst am Nachmittag ins Testprogramm einsteigen.
Ferrari, McLaren und Mercedes blieben beim ersten Abtasten zwar zurück, waren dennoch zufrieden mit dem ersten Tag. Technische Probleme blieben aus, was jedoch nicht für alle Teams galt.
Williams mit Getriebeproblemen
Sowohl Caterham (Elektronikoroblem), als auch der neue Williams (Getriebeprobleme) hatten am ersten Tag bei milden 18 Grad in Spanien mit Problemen zu kämpfen. Unterschiedliche Testmethoden auch bei den Nachzüglern: Während HRT mit Pedro de la Rosa brav testete, verzichtete das Marussia Team auf einen Start in dieser Woche.
- ArtikelWendlinger wechselt zu Mercedes
- ArtikelMercedes präsentiert neuen Silberpfeil
- ArtikelRätselraten um neuen Mercedes
- ArtikelF1: Williams legt mit FW34 nach
- FotosFotos: Toro Rosso - STR7
- FotosFotos: Saubers neuer C31
- FotosDas neue Arbeitsgerät von Räikkönen
- FotosFotos: Ferrari mit markanter Schnauze
- ArtikelEcclestone lobt Toto Wolff
- ArtikelDer RB8 - Die Red-Bull-Weltpremiere
- ArtikelLotus stellt sein Auto vor
- ArtikelNeue Ferrari mit krummer Nase








Scuderia Toro Rosso:
Saubers Neuer:
Der neue Lotus:
Markant: 





zum sport10.at Onlineshop


Mitkommentieren! Sagen Sie uns Ihre Meinung ›