Formel-1-Pilot Robert Kubica wird weiter vom Pech verfolgt. Der Pole ist am Mittwoch in der italienischen Kleinstadt Pietrasanta in der Toskana auf glatter Straße ausgerutscht und hat sich dabei das Schienbein gebrochen.
Nächster Rückschlag für Pechvogel Kubica
Wie die italienische "Sport-Bibel" Gazzetta dello Sport berichtete, soll es sich um einen Haarriss handeln - ein Rückschlag für den 27-Jährigen, der sich eigentlich auf dem Weg zurück in die Königsklasse des Motorsports befand.
Eric Boullier, Teamchef des Rennstalls wünscht Kubica auf der Lotus-Renault-Website alles Gute: "Robert hat fantastischen Mut und Entschlossenheit in seiner Rehabilitation nach dem Unfall im letzten Jahr gezeigt, und es ist traurig zu hören, dass er diesen Rückschlag erlitten hat. Im Namen aller Mitarbeiter bei Lotus Renault GP, wünsche ich Robert eine schnelle Genesung."
Eric Boullier
Der Unfall Anfang 2011 ließ die Fans des Polen um sein Leben zittern. Das Unglück ereignete sich bei einem Gastauftritt bei einer italienischen Rallye, Kubica zog sich unter anderem mehrere Arm- und Beinverletzungen zu. Insgesamt zwei Monate musste er danach im Krankenhaus verbringen, wurde während dieser Zeit mehrfach operiert. Sogar eine Amputation seiner rechten Hand stand im Raum, ehe die Ärzte das Schlimmste doch noch verhindern konnten.
Kubica muss Comeback verschieben
Im November des vergangenen Jahres sagte Kubica dann seinen Formel-1-Start 2012 ab, macht sich aber dennoch weiter Hoffnungen auf eine Rückkehr. Jetzt wurde der 27-jährige erneut hart ausgebremst.
In der F1-Saison 2011 wurde er von Nick Heidfeld (GER) und Bruno Senna (BRA) ersetzt (der Russe Vitaly Petrov hatte ein Stammcockpit), im Jahr 2012 besteht das Fahrergespann bei Lotus-Renault GP vorerst aus dem finnischef Ex-Weltmeister Kimi Raikkönen und dem französische Shooting-Star Romain Grosjean. Wann Kubica zurückkommen kann, steht nach wie vor in den Sternen.










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