Das umstrittene Formel-1-Rennen in Bahrain findet allen Sicherheitsbedenken zum Trotz statt. Der Automobilweltverband FIA entschied am frühen Freitagmorgen, den für den 22. April geplanten vierten WM-Saisonlauf wie geplant durchzuführen.
Druck auf Todt war groß
Zuvor hatte es einige Stimmen gegeben, die sich gegen eine Austragung des Grand Prix's aussprachen. Unter anderem auch Amnesty International. Zudem hatte ein Teamchef eines Formel-1-Teams in einem anonymen Interview Bedenken geäußert und gemeint stellvertretend für zahlreiche Teams und Fahrer zu sprechen.
Vor dem Grand Prix von China in Shanghai am kommenden Sonntag war der Druck auf den Automobilverband und seinen Boss Jean Todt gewachsen, eine Entscheidung zu treffen, da die Teams unmittelbar nach dem Rennen in Shanghai nach Bahrain aufbrechen müssten.
Nur Schumacher äußerte sich
Die Fahrer hatten in den vergangenen Tagen Aussagen weitestgehend vermieden und an die FIA verwiesen. Lediglich Mercedes-Pilot und Rekordweltmeister Michael Schumacher hatten sich klar geäußert. "Ich bin sicher, dass sie dort alles dafür tun, dass wir keine Probleme haben werde", hatte Schumacher gesagt.
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