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Ecclestone lobt Toto Wolff

Ecclestone lobt Toto Wolff

Der österreichische Williams-Teilhaber Toto Wolff soll mehr Einfluss beim Traditionsteam bekommen. So lautet eine Forderung von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Formel 1 |  07.02.2012 | 17:35 |  Gerald Enzinger

Während in Jerez die ersten Tests der neuen Saison über die Bühne gehen und eben der neue Williams FW34 präsentiert wurde, macht sich Formel-1-Boss Bernie Ecclestone so seine Gedanken über das Traditionsteam Williams, dass nach insgesamt 16 WM-Titeln in die Krise geraten ist und im Vorjahr nur mehr fünf Punkte erobern konnte.

"Wolff sollte mehr Kontrolle bekommen"

In einem Interview mit dem Schweizer Magazin Speedweek übte er in dem Zusammenhang dabei großes Lob am österreichischen Minderheits-Teilhaber von Williams, dem Wiener Toto Wolff.

(c) REUTERS
Ecclestone: Lobende Worte für Wolff.

Ecclestone im O-Ton: "Ich denke, Williams wird nicht auf die richtige Art geführt. Die Änderungen sollen von oben kommen, nicht von unten. Vielleicht denken die Leute dort nach dem Rückzug von Patrick Head (Annm. Technischer Direktor) anders. Ich denke, Leute wie Toto Wolff sollten mehr Kontrolle bekommen."

Wolff und der Renault-Deal

Wolff, der auch selber als Rallyefahrer (SP-Sieg bei der Deutschland-Rallye) und Rennfahrer beachtliche Erfolge hat, ist der erste "externe" Teilhaber am Williams-Team, das bis 2009 immer im Besitz der Gründer Frank Williams und Patrick Head gewesen war.

(c) REUTERS 2009: Wolff im Hintergrund, davor Head, Parr und Williams.

Es wird vermutet, dass er hinter dem für Williams extrem wichtigen neuen Motoren-Deal mit Renault steht - was allgemein als erster Akt bei der "Modernisierung" von Williams gilt. Wolff ist zudem Manager des Finnen Valteri Bottas, der dritter Fahrer beim Team ist. Einsatzpiloten sind die beiden Südamerikaner Pastor Maldonado und Bruno Senna, zwei Pay-Driver.

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