Am 6. Februar 2011 verunglückte der polnische Formel-1-Fahrer bei einer Rallye in Italien. Mit Beifahrer Jakub Gerber kam Kubica von der Strecke ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit in eine Leitplanke, die sich in ihren Skoda Fabia S2000 bohrte. Gerber überstand den Unfall unverletzt, Kubica nicht.
Kubicas Pechsträhne
Der 27-jährige Krakauer zog sich komplizierte Arm- und Beinverletzungen zu, musste mehrmals operiert werden. Ende 2011, als er laut italienischen und polnischen Medien erhebliche Fortschritte im Regenerierungsprozess machte, verkündete er jedoch, es langsam angehen lassen zu wollen und sagte den Saisonauftakt 2012 ab.
Der Anfang des Jahres erwies sich für ihn jedoch alles andere als glücklich. Beim Spazierengehen in Versilia rutschte Kubica auf einer glatten Straße aus und brach sich das rechte Schienbein, das schon beim Rallyeunfall in Mitleidenschaft gezogen worden war. Eine weitere Operation war die Folge des Unglücks.
Robert Kubica hofft auf ein Comeback in der Formel 1
Das Motorsportportal omnicore.it meldet nun erstmals wieder positive Nachrichten. Trotz der Pechsträhne gibt der Pole nicht auf. Seit über einen Monat sammelt er Fahrpraxis in einem Renault Megane mit Automatikgetriebe.
Der lange Weg zurück
Der Zustand der rechten Hand, die beim Vorfall vor rund einem Jahr nahezu komplett wiederhergestellt werden musste, ist dank einer täglich fünf Stunden dauernden Physiotherapie verbessert und nahezu normal - Kubica kann sich problemlos im Straßenverkehr bewegen.
Dieser Umstand lässt den Renault-Fahrer hoffen. Mit Manager Daniel Morelli will er Ende April eine Stellungnahme zum weiteren Karriereverlauf abgeben. Seit Monaten kursieren Gerüchte um einen Wechsel zu Ferrari, wo er Felipe Massa beerben soll. Ein wichtiger Schritt zum Comeback wird wohl in Kürze erfolgen: Kubica will sich bald in einen Rennsimulator setzen.

















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