"Ich kann machen was ich will." Mit diesen Worten verabschiedete sich Kimi Räikkönen einst aus der Formel 1. Den ehemaligen Weltmeister, der in den letzten Jahre vor allem auf den Rallye-Pisten dieser Welt beheimatet war, ist nun endgültig zurück. Das Comeback bei Lotus war schon länger unter Dach und Fach, jetzt durfte er die Garage mit einem Formel 1-Boliden verlassen. Mit einem R30 seines Lotus-Rennstalls trat er am Montag um 9.00 Uhr wieder aufs Gas.
Der Gebrauchtwagenfahrer
Dass es sich bei seinem derzeitigen Dienstfahrzeug, um einen zwei Jahre alten Lotus-Renault handelt, stört Räikkönnen naturgemäß nur wenig. "Wenn man 2009 mit dem kommenden Jahr vergleicht, wird der größte Unterschied wohl bei den Reifen liegen. Ich glaube nicht, dass es bei den Autos einen großen Unterschied gibt."
Kimi Räikkönen
Wegen der stark reglementierten Testphasen musste der "Icemann" auf das ältere Modell umsteigen. Dabei handelt es sich quasi um "Vorläufe", denn die eigentlichen Testfahrten beginnen am 7. Februar in Jerez. Für den 18-fachen Grand Prix-Sieger sind die Vorläufe dennoch wichtig: "Ich bin ein Formel-1-Auto weder gefahren, noch bin ich seit dem letzten Rennen 2009 in einem gesessen."
Die Weltmeisterklasse
Im spanischen Jerez wird sich der 32-Jährige dann erstmals nach seiner Pause wieder mit dem Rest der Königsklasse messen. Die neue Saison verspricht jetzt schon weltmeisterlich zu werden. Erstmals gehen mit Sebastian Vettel, Michael Schumacher, Fernando Alonso, Jenson Button, Lewis Hamilton und Räikkönen sechs Weltmeister an den Start.






















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