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AlguersuariRauswurf ueberrascht

Alguersuari-Rauswurf: "Bin überrascht"

Am Mittwoch wurde bekannt, dass Toro Rosso in der Formel 1-Saison 2012 auf zwei neue Fahrer baut. Buemi und Alguersuari müssen gehen. Letzter wurde von der Entscheidung eiskalt erwischt.

Formel 1 |  15.12.2011 | 12:34 |  DK

"Jetzt erwarte ich etwas von ihnen: Ich will ein Auto, das es mir ermöglicht, Rennen zu gewinnen. Denn ich denke: ich kann das jetzt. Und ich möchte gemeinsam mit Toro Rosso dorthin kommen", meinte Jaime Alguersuari noch mitten in der letzte Saison gegenüber der SportWoche. Jetzt kommt alles anders. Alguersuari und auch Teamkollege Sebastien Buemi sind bei Torro Rosso Geschichte.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass im kommenden Jahr Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne für das zweite Red Bull-Team mit italienischen Wurzeln an den Start gehen werden. Der Spanier Alguersuari zeigt sich überrascht, aber auch dankbar.

"Ich bin sehr überrascht"

Während der letzten Saison machte der Jungspund auf sich aufmerksam, als er sich von der Vertragsverlängerung von Mark Webber bei Red Bull nicht sehr angetan zeigte. "Ich will bei einem Team sein, das Rennen gewinnen kann", meinte der 21-Jährige damals. Jetzt steht er ganz ohne Formel 1-Rennstall für die kommende Saison da.


In welches Cockpit führt der Weg von Alguersuari.

"Ich bin sehr überrascht von dieser Entscheidung", erklärt Alguersuari, der im Sommer 2009 als Ersatz für Sebastian Bourdais verpflichtet wurde. Vor kurzem sah er seine Zukunft noch anders: "Ich sprach vor einer Woche mit Helmut Marko und Franz Tost und sie haben mir gesagt, dass sie mit mir für 2012 planen. Das haben sie mit Enthusiasmus gemacht. Sie brachten mir viel Vertrauen entgegen", so der Spanier.

Kein Anti-Red-Bull-Kurs

Dennoch bleibt Alguersuari gegenüber Red Bull loyal. Nach einem neuerlichen Gespräch mit Tost und Marko erklärt der ehemalige Red-Bull-Junior: "Erstens werde ich die Situation nicht jetzt beurteilen, wenn ich daran denke, dass ich mit 19 in der Formel 1 debütiert habe, ohne davor eine Runde gedreht zu haben. Ich werde die Entscheidung nicht beurteilen, da mir Red Bull alles gegeben hat, seit ich 15 bin."

"Zweitens bin ich kein Opfer, denn sieben Jahre lang habe ich durch sie nur Vorteile genossen", meint der Youngster, ehe er ergänzt: "Und drittens ist die Situation kein Drama, denn ich habe Pläne für die Gegenwart und für die Zukunft."


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