Der Grand Prix von Abu Dhabi hat Geschichte geschrieben. Viele Überholmanöver und am Ende ein elektrisierendes Finish. "Das war eines der besten Rennen, die ich überhaupt gesehen habe", sagte auch Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko.
Vettel rollt das Feld zwei Mal auf
Gleich zwei Mal musste er das Feld von hinten aufräumen. Denn im Rennen ruinierte er seinen Frontflügel, deswegen musste er zwei Mal an die Box, während die anderen mit einem Stopp durchkamen. "Ich habe von Anfang an das Podest geglaubt", sagt Vettel.
"Aber eigentlich habe ich geglaubt, dass es reicht, das Feld ein Mal von hinten aufzuräumen. Dem war leider nicht so, weil ich den Frontflügel ramponiert habe. Also musste ich es ein zweites Mal tun."
Dabei spielten Vettel auch die zwei Safety-Car-Phasen in die Karten. "Ich habe das Rennen bei den Hörnern gepackt. Ich hätte viele Punkte verlieren können, aber jetzt sind es nur drei. Von daher glaube ich, dass wir für das WM-Finale in einer sehr guten Position sind."
Alonso hat eine große Chance vergeben
Vettels einziger noch verbliebener Konkurrent Fernando Alonso wurde in Abu Dhabi Zweiter, verkürzte den Rückstand auf Vettel auf zehn Punkte. Doch der spanische Ferrari-Pilot weiß, dass er eine große Chance vertan hat, Vettel die Führung abzuluchsen.
"Ich habe am Schluss noch alles versucht, aber der zweite Platz war das Maximum. Ich habe 150 Prozent gegeben. Ich werde jetzt weiter das Maximum herausholen und auf der Strecke so lange kämpfen, wie es möglich ist", sagt Alonso.
Die Chancen auf den Titel schätzt er weiter bei 50 Prozent ein. In zwei Wochen geht es in Austin mit dem Grand Prix der USA weiter. Dort könnte eine Vorentscheidung in der Konstrukteur-WM fallen. Durch den Ausfall von Mark Webber in Abu Dhabi verpasste Red Bull diesen Titel. Die Bullen führen diese Wertung aber dennoch mit 422 Punkten vor Ferrari (340) an.
| WM-Stand vor den letzten beiden Rennen | |
| Sebastian Vettel (Red Bull Racing) | 255 Punkte |
| Fernando Alonso (Ferrari) | 245 |









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