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Tipps fuer Loipe

15 Tipps für die Loipe

Für die einen ist es ein tolles winterliches Ausdauertraining, für die anderen eine Bewegungsform fernab jedes sportlichen Leistungsdenkens. Aber ganz egal, warum man in die Loipe steigt: Wer richtig langläuft, hat einfach mehr Spaß.

Outdoor |  16.02.2012 | 10:03 | 

1. Lieber langsam angehen

Dieser Rat gilt zwar grundsätzlich zum Saisonstart, geht aber in erster Linie an alle, die das Langlaufen noch nicht richtig intus haben: Schlechte Technik treibt den Puls rasch in die Höhe, der beim Langlaufen sowieso um bis zu 10 Pulsschläge höher ist. Und umso früher kommt die Erschöpfung – und damit die Unlust. ­Also macht es wie beim Laufen und geht es lieber im langsameren Tempo an. Pulsuhr ist auch zu empfehlen.

2. Muskelspiele

Das Riesenplus des Langlaufsports ist zugleich auch eine Herausforderung für weniger Geübte: In der Loipe werden ganz andere Muskelpartien gefordert als bei den gängigen Sommersportarten wie Laufen oder Biken. Das Problem: Wer gleich in gewohnter „Sommermanier“ loslegt, überreizt genau diese vernachlässigten Muskeln. Womit wir wieder bei Tipp 1 sind: Besser ist es, sich langsam „einzulaufen“.

3. Gute Vorarbeit

Damit sich der Kreis der ersten drei Tipps schließt: Diese „Gewöhnungsphase“ lässt sich vor allem für Ausdauersportler um einiges verkürzen, wenn in den nächsten Wochen ganz gezielt die Oberkörpermuskulatur, die ja beim Langlauf stark beansprucht wird, trainiert wird.

4. Testphase

Skaten oder nicht skaten – das ist die Frage, die sich viele immer wieder stellen. Und da sich nach dem Stil ja auch der Materialkauf richtet, lautet unser Tipp: Bevor du dich aus dem Bauch heraus entscheidest, versuch doch, gleich auf einer Loipe zu testen, welcher Stil dir mehr taugt.

5. Klassisch für Einsteiger

Um es gleich klarzustellen: Auch im klassischen Laufstil kann man genauso sportlich unterwegs sein – wie ja auch die Weltcuprennen hinlänglich beweisen. Richtig ist aber auch: absoluten Neulingen ist der klassische Diagonalschritt zum Start zu empfehlen, weil diese Technik einfach leichter zu lernen ist.

6. Auch eine Frage des Wachsens

Bei der Stilwahl sollte man sich aber auch die Gewissensfrage stellen, wie viel Zeit man fürs Skipräparieren, sprich Wachsen, aufwenden will. Beim Klassik-ski ist das Wachsen (mit Steigzone etc.) zwar komplizierter, man kann aber gleich auf einen Schuppenski zurückgreifen. Skatingski müssen immer gewachst werden.

7. In die Langlauflehre

Von Langlauf-Verweigerern hört man immer wieder den Sager: „Was soll daran lustig sein, kilometerlang die Ski voranzuschieben?“ Das sind die, die nie die richtige Langlauftechnik gelernt haben. Unsere Empfehlung lautet ohnehin: Alle,  die in die Loipe steigen, sollten in einem Langlaufkurs (wie er in allen Langlaufzentren angeboten wird) von professionellen Trainern die Grundtechniken des Langlaufens erlernen. Diese Investition bekommst du hundertfach durch mehr Spaß zurück.

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